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Betriebliche
Krankenversicherung

  • Mitarbeiter binden

  • Fachkräfte rekrutieren

  • Sozial engagieren

Welche Möglichkeiten, zur steuerlichen Behandlung der betrieblichen Krankenversicherung, gelten 2016 und welche Steuern kommen für die Versteuerung der betrieblichen Krankenversicherung in Frage?


Alle Angaben sind in ihrer Darstellung ganzheitlich betrachtet, um das Thema der Steuer oder steuerlichen Behandlung in Zusammenhang mit der betrieblichen Krankenversicherung genauer darzustellen.


1.) Welchen Informationen zum Thema steuerliche Behandlung und der betrieblichen Krankenversicherung, sollten Sie als Arbeitgeber Beachtung schenken?


Laut Bundesfinanzministerium gelten für die steuerliche Behandlung 2016, der betrieblichen Krankenversicherung, weiterhin die steuerlichen Bestimmungen, vom 1. Januar 2014.

Demnach sind alle Aufwendungen für eine betriebliche Krankenversicherung als Barlohn zu betrachten und gelten nicht mehr als Sachzuwendung.

Diese Neuregelung zur steuerlichen Behandlung betrifft Betriebe die bereits eine betriebliche Krankenversicherung abgeschlossen haben oder eine betriebliche Krankenversicherung für Ihre Arbeitnehmer abschließen werden.

Somit fällt für alle Verträge...

  • die monatliche Freigrenze von 44 Euro pro Arbeitnehmer,

  • die Pauschalbesteuerung der Beiträge nach § 37b EStG, zur betrieblichen Krankenversicherung durch das Unternehmen

  • und

  • die steuerliche in Bezugnahme einer betrieblichen Krankenversicherung, als Sachbezug weg.

Ein Unternehmen kann die steuerliche Behandlung der betrieblichen Krankenversicherung, beim zuständigen Finanzamt, auf Pauschalbesteuerung nach § 40 EStG, beantragen. Dies betrifft alle, für Mitarbeiter, zu zahlenden Beiträge mit einem durchschnittlichen Lohnsteuersatz.

Hierbei gilt der Grundsatz, dass:

  1. das Unternehmen mindestens 20 Arbeitnehmer beschäftigt.

  2. es sich bei den Beiträgen, um sogenannte "Sonstige Bezüge" handelt.

  3. alle Beiträge, auch die anderweitig pauschal zu versteuernden "Sonstigen Bezüge", nicht nur die zur betrieblichen Krankenversicherung, jährlich zu entrichten sind.

  4. alle pauschal zu versteuernden "Sonstigen Bezüge" die Höchstgrenze von 1000 Euro im Jahr nicht überschreiten.

Ein Antrag zur steuerlichen Behandlung als Pauschalversteuerung, der betrieblichen Krankenversicherung oder "Sonstiger Bezüge", kann beim zuständigen Betriebsstättenfinanzamt gestellt werden.

Dabei sind folgende Informationen einzureichen:

  • durchschnittliche Jahreslöhne der Arbeitnehmer

  • die Steuerklassen der Arbeitnehmer und die jeweilige, zugehörige Anzahl der Arbeitnehmer

  • durchschnittlich zu zahlende "Sonstige Bezüge" je Arbeitnehmer

Dei steuerliche Behandlung als Betriebsausgaben ist dann möglich, wenn der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern durch Vollfinanzierung der betrieblichen Krankenversicherung einen erhöhten Krankenversicherungsschutz zur Verfügung stellt.

Zusätzliche Grundvoraussetzung für die Geltendmachung der betrieblichen Krankenversicherung als Betriebsausgaben beim Betriebsstättenfinanzamt ist, dass der Arbeitgeber den Gruppenversicherungsvertrag für das Unternehmen und seine Mitarbeiter geschlossen hat, als Vertragspartner geführt wird und die Betriebsausgaben betrieblich veranlasst wurden.

Zudem sind arbeitgeberfinanzierte Beiträge zur betrieblichen Krankenversicherung als Betriebsausgaben abzusetzen und als Nettolohn zu behandeln, sofern das Unternehmen nicht mehr als 20 Mitarbeiter beschäftigt.

Somit werden Unternehmen nach § 4 Abs. 4 des Einkommenssteuergesetz (EStG) eingerämt, dass die Bezahlung der betrieblichen Krankenversicherung durch den Arbeitgeber zur Erhöhung der Betriebsausgaben führt und so den Gesamtumsatz nach steuerlichen Vorgaben schmälert.

Die steuerliche Behandlung als Nettolohn bedeutet, dass mit der betrieblichen Krankenversicherung, der Bruttolohn je Arbeitnehmer steigt und ein erhöhtes Aufkommen von Lohnsteuer sowie Sozialversicherungsabgaben für den Mitarbeiter zu zahlen sind.

Der Arbeitgeber hat aber die Möglichkeit innerhalb einer sogenannten Nettolohnvereinbarung diese Steuern zu übernehmen und den Arbeitnehmer zu entlasten. Diese Form der Entlastung ist dabei als Geldwerter Vorteil zu behandeln.

Im Grundsatz zählen arbeitgeberfinanzierte Beiträge, nicht vom Mitarbeiter finanzierte Beiträge, zur betrieblichen Krankenversicherung, unter den Gesichtspunkten der steuerlichen Behandlung, als steuer- und sozialabgabepflichtige Lohnersatzleistungen, die auch als geldwerter Vorteil deklariert werden.

Hierzu gehöhren auch, die vom Unternehmen übernommenen Lohnsteueranteile der Mitarbeiter.

Bitte nehme Sie zur Kenntnis, dass alle hier dargestellten Informationen zu steuerlichen und rechtlichen Fragen, keine steuerlichen sowie rechtsverbindlichen Auskünfte darstellen. Wir sind nicht befugt, Ihnen solche Auskünfte zu erteilen. Um alle Ihre Fragen, zu steuerlichen und rechtlichen Themen, korrekt und rechtsverbindlich zu klären, bitten wir Sie, Kontakt zu einem Steuerberater oder z.B. zu einem Rechtsanwalt für Steuerrecht aufzunehmen. Des Weiteren merken wir an, dass Änderungen der Gesetze jederzeit denkbar sind und Ihre benötigten Informationen der Aktualität bedürfen können.

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